Werkzeugtechnik

Neue Materialien Fürth GmbH

Für die Wirtschaftlichkeit eines Gussprozesses und die Qualität des fertigen Bauteils muss ein Werkzeug hohen Anforderungen an Zuverlässigkeit und Stabilität genügen. Gleichzeitig müssen hohe Standzeiten gewährleisten. Angepasst an das Gießverfahren kann durch innovative Lösungen die Effizienz gesteigert werden.

Schema-Heisskanal

Ein Beispiel hierfür ist die Entwicklung der Heißkanaltechnik für das Magnesiumspritzgießen bei NMF.

Durch Beheizung der Angusskanäle kann Rücklaufmaterial vermieden werden und so das Schussgewicht und die Zykluszeit verringert werden. Durch die reduzierten Fließlängen im Werkzeug werden gleichzeitig die mechanischen Eigenschaften im Gussteil verbessert.

Im besten Fall können dadurch dünnere Wandstärken gegossen werden und die Gussteilgeometrie optimiert werden.

Häufig stellt auch die Temperierung des Werkzeugs einen Schlüssel zur Optimierung der Gussteileeigenschaften oder des Prozess­ablaufs dar.

Im Rahmen eines ZIM-Projekts wurde zusammen mit den Industriepartnern Evobeam und Wolfrum Formenbau sowie unserem Partnerinstitut Neue Materialien Bayreuth ein neues Verfahren zur Herstellung von Werkzeugeinsätzen mit konturnahem Temperiersystem für den Magnesiumspritzguss durch Hochtemperaturfügen entwickelt.

In einem Benchmarking zwischen konventionell hergestellten Werkzeugeinsätzen mit konventioneller Temperierung und neuartigen Werkzeugeinsätzen mit konturnaher Temperierung konnte gezeigt werden, dass mit komplexen Temperierkanälen die Oberflächentemperatur des Werkzeugs optimiert werden kann. Der Vergleich der Temperaturverteilung eines Einsatzes mit konventioneller Temperierung mit einem Einsatz mit konturnaher Temperierung ist nachfolgend dargestellt.

Hochtemperaturfuegen

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert (Förderkennzeichen KF3427001LL4, KF3314202LL4, KF2481023LL4, KF3446201LL4) und vom Projektträger des BMWi ZIM-Kooperationsprojekte AiF Projekt GmbH, Berlin betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Autoren.

ANFAHRT

ÜBER UNS

Die Neue Materialien Fürth GmbH (NMF) ist eine anwendungsnahe Landesforschungseinrichtung des Freistaates Bayern mit dem Ziel, in enger Kooperation mit Forschungsinstituten und Partnern aus der Industrie neue Werkstoffe und Herstellungsverfahren in industrienahe Lösungen umzusetzen. Darüber hinaus verstehen wir uns als beratender Spezialist, der Ihr Projekt gerne von Anfang an begleitet.

Die Gesellschaft ist mit der Neue Materialien Bayreuth GmbH (NMB) eng vernetzt.

KONTAKT

Bitte geben Sie ihren Namen ein.
Bitte geben Sie eine Nachricht ein.

FÖRDERER

Die Neue Materialien Fürth GmbH wird institutionell gefördert durch:

Sonderlogo_rechts_unten-rgb
D___EuropFondregEntw_rechts mehere Zeilen_cmyk