Selektives Elektronenstrahlschmelzen

Neue Materialien Fürth GmbH

Additive_Fertigung_Werkstoffe

Die SEBM-Technik nutzt den Elektronenstrahl als Energiequelle, um das Ausgangsmaterial (Metallpulver) lokal zu schmelzen (selektive Verdichtung) und schichtweise in kompakte Bauteile zu überführen. Dabei wird die kinetische Energie der beschleunigten Elektronen durch Wechselwirkung mit dem metallischen Werkstoff in Schwingungsenergie der Atome umgewandelt. Die dem Gitterverbund zugeführte Energie schmilzt den Werkstoff auf.

Das additive Fertigungsverfahren mittels Elektronenstrahl eignet sich insbesondere für die Verarbeitung hochschmelzender und stark reflektierender Materialien (Ni-Basiswerkstoffe, Titanaluminide, Reinkupfer). Die Verunreinigung der Pulver mit Sauerstoff und Stickstoff wird durch den unter Vakuum durchgeführten Prozess auf ein Minimum reduziert. Elektromagnetische Linsen ermöglichen eine trägheitsfreie Ablenkung des Elektronenstrahls und hohe Bauraten.

Ansprechpartner

Gruppenleiter:
Dr.-Ing. Martin Franke

Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr.-Ing. habil. Carolin Körner

Kontakt: additivefertigung@nmfgmbh.de